Musik

Angebote Musik

Musik und Szene

Wir können Klänge darstellen und Szenen verklanglichen. Musik als eine (primär) akustische und Theater als eine (primär) visuelle Kunst können sich gegenseitig durchdringen: Das bloße Hören von Musik löst Emotionen und dadurch vorgestellte Bilder aus, die beide wiederum zur entsprechenden (oder kontrastierenden) Gestaltung von Bewegung und Darstellung führen können. Andererseits gewinnt eine Szene oft erst durch eine klangliche Unterstützung an Kraft und Überzeugung.

In verschiedenen Workshops kann es mit unterschiedlichen Schwerpunkten um diese gegenseitige Anregung gehen, aus der Neues entsteht. Beispiele:
Wir horchen auf den Klang von Bildern, lassen uns von graphischen Zeichen zu stimmlichen und bewegten Aktionen anregen und spielen mit aleatorischen Elementen.
Wir gehen von einer einfachen darstellerischen Rollentypisierung aus, improvisieren theatral und kommen darüber zu musikalisch-szenisch unterschiedlichen Gestaltungsformen.
Wir stellen rhythmische Vorgaben und zufällig sich ergebende rhythmische Figuren in den Vordergrund, aus denen sich dann Songs, Sprechstücke und kurze Szenen ergeben.


"Wir machen Musik - da geht euch der Hut hoch!"

Fortbildung für begeisterbare Nichtmusiker, z.B. auch Lehrerinnen und Lehrer ohne Qualifikation im Schulfach Musik.
Variationen des großen Themas "Musikmachen" können in Absprache mit den Teilnehmenden sein: Lieder für viele Gelegenheiten - Lieder selber schreiben - Lieder begleiten: körperrhythmisch, instrumental - Kanons - Melodien erfinden - Rhythmusgefühl entwickeln - Tanzspiele - Spiellieder - perkussive Improvisationen - Bau einfacher und origineller Instumente - Erproben diverser Spielformen - Hör-Spiele - Arbeit mit verschiedenen Parametern - musikalische Gestaltung vonvisuellen Zeichen, Bildern und Geschichten - graphische Notation.


Musikmachen als kreative Selbsterfahrung

Musik ist Erlebnis und "Bewegnis". - Zentrales Anliegen ist es, den Erlebnischarakter von Musik zu be-tonen - vor aller Theorie und Werkanalyse: Musik bewegt uns - emotional und physisch, sie hat Einfluß auf unsere "Stimmung", und sie verleitet uns zum Bewegen, zum Tanzen - zum Taktschlagen mit dem Fuß wie zum Ausagieren mit dem ganzen Körper.

Musikmachen fordert den ganzen Menschen. - Musik und Musizieren sind eng mit emotio- nalem Erleben verknüpft: Ob man nun in guter "Stimmung" ist, "harmonisch" oder "disharmo-nisch" gepolt, sich "in Takt" fühlt oder unter Herz-"Rhythmus"-Störungen zu leiden hat, ob "der Ton die Musik macht" - gleichwohl: um unsere Befindlichkeiten ausdrücken zu können, bedienen wir uns häufig eines musikalischen Vokabulars. Zuhören, Aufeinanderhören beim Instrumentalspiel, ein Gefühl haben für Wohl-klang oder für farbige, kantige Kontraste, sich abheben von anderen oder sich einfügen in ein definiertes Regelsystem fordert den ganzen Menschen und nicht nur ein spezielles Können.

Musikmachen kann jede/r. - Obschon Musikmachen für viele mit negativen Vorerfahrungen verbunden ist, kann Musik generell freudige Gefühle stimulieren. Musik bewußt hören, Malen zu Musik, Tanzen, mit Alltagsgeräten oder Musikinstrumenten, alleine oder gemeinsam mit anderen musizieren, die eigene Stimme ertönen lassen etc. können für jede(n) Beschäftigungsformen sein, die Spaß machen und schnell Erfolgserlebnisse vermitteln.